Der zweite Fastentag
Montag 02.07.2007
Nun ist heute schon der zweite Fastentag. In der Nacht habe ich gut geschlafen, wie sonst auch. Wenn ich so im Bett liege und noch nicht schlafe, mir so verschiedene Sachen durch den Kopf gehen, über die ich dann gern noch ein wenig philosophiere, dann spüre und fühle ich, das nicht nur mit meinem Körper gerade etwas positives von statten geht. Mit Worten weiß ich es gar nicht zu beschreiben. Es fühlt sich einfach saugut an.
Wie gewohnt auch heute morgen wieder die zwei obligatorischen Glas Tee mit Honig. Die abgebildeten Kekse habe ich natürlich verschenkt! Danach habe ich mich dann mit dem ersten Glas Wasser an den Schreibtisch gesetzt und bin meiner Arbeit nachgegangen. Das meine körperliche Fitness und Ausdauer bereits ein wenig nachgelassen hat, wird mir klar, als ich den Briefkasten gelehrt hatte und nun die Treppe wieder rauf mußte. Jetzt ist nicht gerade die Zeit, um körperlich anstrengende Gartenarbeiten oder ähnliches zu verrichten. Jetzt ist eher die Zeit, mir Ruhe und Erholung zu gönnen!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen heute etwas über das Grundprinzip der Gesundheit, über gute Ernährung und gute Verdauung erzählen:
Sicherlich ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, daß die Diagnose über Ihre Befindlichkeitsstörungen eine Unausgewogenheit zwischen Ernährung und Verdauung als auslösenden Faktor ans Tageslicht gebracht hat. Wenn wir jedoch gesund leben wollen, dann ist gerade eine gute Verdauung von ausschlaggebender Bedeutung. Fehler in der Ernährung und daraus resultierende Störungen der Verdauung sind oftmals die Ursache für den Beginn der einen oder anderen Übelkeit bzw. Krankheit. Leider werden die Vorgänge bei unserer Verdauung in der Gesundheitsvorsorge und Heilbehandlung nur ganz am Rande und sehr stiefmütterlich behandelt. In früheren Zeiten, ich erinnere da noch an die Besuche unseres Hausarztes während meiner Kindheit, war es am Anfang selbstverständlich, daß sich der Doktor nach der Beschaffenheit des Stuhls erkundigte und daraus seine Schlüsse für Diagnose und Behandlung zog. Alles, was wir oral in unseren Körper hineinschieben, kann entweder zu Gift oder aber zu Medizin werden. Je nachdem was und wieviel. Das wann wird auch noch eine Rolle spielen, Sie werden sehn.
Das eine einseitige Ernährung nicht gerade gesund ist, brauche ich Ihnen wohl nicht zu erzählen. Es ist schon ein wenig mehr erforderlich, als nur gesunde Körner und Ballaststoffe. Vielfalt ist angesagt, um die Verdauungsorgane nicht einrosten zu lassen, sie sollen ständig was zu tun haben. Das gilt übrigens für alle Menschen.
Bei anstehenden Verdauungsproblemen neigen viele Zeitgenossen zu Überreaktionen. Was für eine Ungeduld. Das geht hierbei aber nicht so wie am PC, ein Mausklick und alles ist fertig. Nein! Der Körper benötigt eine gewisse Zeit, um sich auf Änderungen in der Ernährung einstellen zu können. Ebenso wie der Boden im Garten eine gewisse Zeit gebraucht, um wieder auf natürliche Anbaumethoden zu reagieren, so braucht auch unser Darm eine gewisse Zeit, um sich an eine abwechslungsreiche Ernährung zu gewöhnen. Der Darm muß oftmals erst wieder lernen, die eigenen Signale wahr zu nehmen.
Bereits in der Schule sind wir dazu angehalten worden, uns von unseren natürlichen Verdauungsrythmen zu verabschieden. Erst wenn die Unterrichtsstunde vorbei war, durften wir zur Toilette gehen. An dieser Stelle muß ich hinzufügen, das meine Schulzeit Anfang der 60er Jahre begonnen hat. Inzwischen habe ich mir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte angewöhnt, morgens so zeitig aufzustehen, daß ich in aller Ruhe frühstücken kann und das auch noch genügend Zeit für meine morgendliche Darmentleerung bleibt. So kann es gar nicht erst zu einem Verdauungsstress kommen, der mit Sicherheit eine nicht notwendige Umstellung meiner Eß- und Lebensgewohnheiten wäre.
Schlimm wird es dann, wenn meine gewohnten Verdauungsvorgänge aus dem Ruder geraten und zur Verstopfung werden. In diesem Falle bleiben nämlich die Gifte, die sonst auf natürliche Weise wieder ausgeschieden werden, zu lange im Körper und werden außerdem vom Dickdarm wieder in den Körper aufgenommen. Will ich also meiner Gesundheit etwas gutes tun, dann kümmere ich mich nicht um die Seitenblicke meiner Nachbarn, sondern gehe dann auf den Topf, wenn mir danach ist. Basta.
Morgen werde ich dann etwas über eine ausgewogene und gesunde Ernährung zum richtigen Zeitpunkt niederschreiben. Tschüss.
