Der sechste Fastentag
Freitag 06.07.2007

Heute ist nun schon der sechste Fastentag und ich bin schon um 3 kg erleichtert - nennen Sie mir mal eine Diät mit derartigen Erfolgsaussichten. Hunger verspüre ich keinen, denn da ich ja genügend Flüssigkeit zu mir nehme, ist mein Bauch immer voll und denkt, er hätte genug zu arbeiten. Das ich ihn betrüge, merkt er im Moment nicht.

Wenn ich auch keinen Hunger verspüre, so kommen mir aber doch Gedanken, was ich denn gerne einmal wieder essen würde, nach dem Fasten. Diese Wunschgerichte schreibe ich mir auf, als Denkzettel. Da es nun aber auch mein Wunsch ist, mich nach der Fastenzeit gesünder und bewußter zu ernähren, gibt es da 12 einfache Regeln, an die ich mich halten kann:

  1. Es ist besser an Stelle von Brötchen und Weißbrot auf Vollkornbrot umzusteigen. Aus vollem Korn, frisch geschrotet oder fein gemahlen, können nahezu alle Brotsorten hergestellt werden. Es bleibt nun meiner Wahl überlassen, was mir am besten schmeckt bzw. bekommt. Ob nun Knäckebrot oder Grobkörniges. Fest steht, das Vollkornbrot eher und auch nachhaltiger sättigt.
  2. Statt Weißmehl werde ich lieber Vollmehl verwenden, natürlich frisch gemahlen. Warum? Weil in der dunklen Rinde des vollen Korns die besten Stoffe zu finden sind. Mineralstoffe und Vitamine, Eiweiße und hochwertige Öle.
  3. Mehr frisches Obst und Gemüse ist angesagt, die ich ganz beruhigt auch vor warmen Mahlzeiten zu mir nehmen kann. Denn durch das Kochen werden die Pflanzenwirkstoffe zerstört.
  4. Obst
  5. Süßigkeiten und Zucker sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden. Cola, Eis und Kekse, Konfitüre und Kuchen, Limonade und Schokolade sind biologisch vollkommen wertlos. Esse ich zuviel davon, machen sie mich dick und zerstören sowohl meine Zähne als auch die restliche Gesundheit. Speisen lassen sich sparsam auch mit Honig, Apfel- oder Birnendicksaft, Datteln, Feigen und getrockneten Bananen süßen. Falls nötig nehmen Diabetiker Süßstoff.
  6. Sparsam mit Salz, weil dadurch das Wasser im Körper gestaut wird. Außerdem begünstigt es den Hochdruck und belastet Nieren und Herz. Es ist besser mit Grünkräutern bzw. Kräuterpulver zu würzen. Würze ist in ausgewogenen Lebensmitteln von allein genug vorhanden.
  7. Auch mit Fett sollte ich sparsam sein. Hier in unseren Breitengraden vertilgen wir das Doppelte von dem was wir brauchen. Beim Kauf werde ich zukünftig auf magere Wurst- und Käsesorten achten. Butter sollte ich roh essen, da sie durch Erhitzen an Qualität einbüßt. Pflanzliche Fette beinhalten biologisch aktive Stoffe und sind von daher den tierischen Fetten vor zu ziehen.

Für heute soll es damit genug sein, die restlichen 6 Tips kommen morgen.