Der fünfte Fastentag
Donnerstag 05.07.2007
Und schon wieder sind es 400 Gramm weniger. Ich weiß zwar und spüre es auch deutlich, daß meine Kräfte doch sehr nachgelassen haben, aber trotzdem fühle ich mich irgendwie sauwohl. Nicht nur das mein Körper durch die Entschlackung gründlich gereinigt wird und mich somit vor unnötigen Beschwerden bewahrt, nein, allem Anschein nach passiert auch in meinem Kopf eine ganze Menge. Mir kommen auf einmal wieder Gedanken durch den Sinn, die ich, weil nicht durchführbar, bei Seite gelegt hatte. Jetzt ist die Lösung des Problems direkt und ohne Schwierigkeiten vor meinen Augen sichtbar. Super. Somit hat sich das Problem von ganz allein gelöst.
Wollen wir doch einmal sehn, was aus dem verlorenen Sohn von gestern und seinen Schwierigkeiten geworden ist.

»Dann wandte sich Jesus an das kranke Volk und sagte:«
Ich spreche in Gleichnissen zu euch, damit ihr Gottes Wort besser verstehen könnt. Die sieben Jahre des Essens und Trinken's und des liederlichen Lebens sind die Sünden der Vergangenheit. Der boshafte Kreditgeber ist der Satan. Die Schulden sind die Krankheiten. Die harte Arbeit sind die Schmerzen. Der verlorene Sohn sind wir. Die Zahlung der Schulden ist die Austreibung der Teufel und Krankheiten und die Heilung eures Körpers. Die Tasche voll Silber, die er vom Vater erhält, ist die befreiende Macht der Engel. Der Vater ist Gott. Des Vaters Besitztümer sind Erde und Himmel; die Diener des Vaters sind die Engel. Das Feld des Vaters ist die Welt, die sich in das Königreich des Himmels verwandelt, wenn die Menschensöhne darauf zusammen mit den Engeln des Himmelsvaters arbeiten. Denn ich sage euch, es ist besser, daß der Sohn dem Vater gehorcht und über die Diener auf dem Felde wacht, als Schuldner des boshaften Kreditgebers zu werden und sich als Sklave zu schinden und zu plagen, um seine Schulden zurückzuzahlen. Gleichfalls ist es besser, wenn die Menschensöhne auch den Gesetzen ihres Himmelsvaters gehorchen und zusammen mit seinen Engeln an seinem Königreich arbeiten, als das sie Schuldner des Satans werden, des Herrn des Todes, aller Sünden und aller Krankheiten, und das sie Schmerzen leiden und schwitzen müssen, bis sie alle ihre Sünden abgetragen haben.
Was Jesus damals vor rund 2000 Jahren gesagt hat, das unverhältnismäßiges Essen und Trinken Übelkeit und Krankheit nach sich zieht, ist die Wahrheit. Und weil es die Wahrheit ist, hat sie heute genauso ihre Gültigkeit wie damals. Das können Sie mir glauben. So, nun habe ich für einen Tag mal wieder genug, worüber sich philosophieren läßt.
